Angie: „Windelfrei – ich könnte es mir nicht schöner und einfacher vorstellen“

„Wie schön wäre es, wenn alle Eltern Windelfrei kennen würden?“

„Unser Windelfreiweg begann, als unsere Tochter sechs Monate alt war, vorher war uns davon leider nichts bekannt (gerne hätten wir sonst ab Geburt gestartet). Wir fanden es blöd abzuwarten, bis unsere Tochter mit dem Stuhlgang fertig war, wenn sie offensichtlich drückte. Also hielten wir sie über einen Topf, sobald wir merkten, dass sie mal musste. Nachdem die Freude beiderseits jedes Mal groß war, recherchierte ich, ob es ein ‚zu früh‘ für den Topf gibt. Dabei bin ich auf Windelfrei gestoßen und Neugierde und Begeisterung waren geweckt.

Ab da an nutzten wir auch Routinesituationen und gaben ihr zudem bei jedem Windelwechsel die Möglichkeit, frei auszuscheiden, bevor eine neue Windel ankam.
Sie nahm diese Angebote ruckzuck an. Stuhlgang ging seitdem fast nur noch in den Topf oder in die Toilette.

Kurze Zeit später blieben auch die Windeln zum Mittagsschlaf und auch nachts fast immer trocken. Wenn sie aufwachte und mal musste, zeigte sie es mit Unruhe (später dann auch sprachlich). Nachdem sie auf den Topf konnte, schlief sie ruhig weiter. Sagte sie nichts oder schlief ruhig wieder ein, dann war die Windel auch morgens noch trocken. Auch wenn sie krank war, zeigte sie deutlich, wenn sie mal musste.

Ich würde mir wünschen, dass Windelfrei werdenden Eltern mit auf den Weg gegeben wird. Schade, dass man auf so viel Gegenwehr und Vorurteile bei diesem Thema stößt, dabei könnte ich es mir nicht schöner und einfacher vorstellen.“

Wie Angie in ihrem Erfahrungsbericht schreibt, macht es total Sinn, das Kind beim freien Ausscheiden zu unterstützen, anstatt zu warten, bis die volle Windel gewechselt werden kann. Gut zu wissen: Man muss weder alles auffangen, noch auf Windeln komplett verzichten. Und es gibt auch kein „Zu spät“, um mit Windelfrei zu starten.

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