„In meiner Schwangerschaft war klar: Ich bin zwar öko, aber Stoffwindeln? Nee, das geht mir zu weit. Als gelernte Krankenschwester habe ich noch nie davon gehört, dass Babys ihre Ausscheidung kontrollieren können. In unserer zivilisierten Gesellschaft ein Kind immer dann abzuhalten, wenn es mal muss? Das geht doch gar nicht. Und damit hatte ich das Thema direkt abgeschmettert. Bis ich zu meinem ersten offenen Artgerecht-Treffen gegangen bin und dort das erste Mal mit anderen Windelfrei Eltern in Kontakt kam. Offen für alles, was einfach und praktisch zugleich ist, ging ich nach Hause und habe unsere Zwergin direkt in einer Standardsituation abgehalten. Sie hat ganz selbstverständlich gepieselt. Ab da war klar: Die Wegwerfwindeln werden durch Stoffwindeln ersetzt und wir praktizieren ab sofort Windelfrei. Also habe ich mit meinem Mann gesprochen und ihn und meine Schwiegermutter mit zu einem Artgerecht-Crashkurs genommen. Schließlich müssen alle mitziehen. Ihre anfängliche Skepsis hat sich schnell gelegt.
Am Anfang ist das natürlich recht viel Lauferei, da so kleine Babys oft ausscheiden. Zwischenzeitlich hatten wir sogar eine Zeit, in der sie nicht nur nachts komplett ohne Windeln war, sondern auch tagsüber. Diese Zeit ist jetzt gerade mit ihrer Krabbel- und Entdeckerphase erst einmal vorbei. Tagsüber hat sie zur Sicherheit eine dünne Einlage mit Überhose an und ich halte sie in Standardsituationen ab. Nachts ist sie komplett ohne Windeln und ich halte sie zwei- bis dreimal vor dem Stillen ab. Damit kommen wir zu 80 Prozent trocken durch. Unterwegs und nachts klappt Windelfrei bei uns am besten. Es ist herrlich unkompliziert und es erspart einem zudem viel Müll und Einkaufsstress.“
Wer schreibt hier?
Claudia ist Mutter einer fast acht Monate alten Tochter. Seit diese neun Wochen alt ist, hält Claudia sie ab. Sie findet, dass Windelfrei unbedingt bekannter gemacht werden muss und berichtet deshalb auf windelfreibaby.de von ihren Erfahrungen.
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