Jedes Kind ist anders und so auch seine Signale. Es gibt aber einige „klassische“ Situationen, in denen du sofort erkennen kannst, dass dein Kind mal muss und das Abhalten für sich einfordert. Im Folgenden verraten wir dir die typischsten Signale. Bitte denk aber daran, dass das eine vielleicht auf das Baby deiner Freundin zutrifft, aber dein Baby so nicht kommuniziert. Das ist nicht weiter schlimm. Nach einer gewissen Zeit wirst du es besser verstehen oder es kommuniziert vielleicht auch sichtbarer mit dir. Viele Signale scheinen sich auch auf den ersten Blick zu widersprechen. Du wirst bald selbst merken, wie dein Baby reagiert, wenn es muss. Dies soll lediglich eine Hilfestellung dafür sein. Hier also sind sie nun,
Meckern, Krähen, Weinen, Schreien
Unruhig beim Stillen (häufiges An- und Abdocken)
Grunzlaute, Stöhnen, hörbares Drücken (oft auch Pupsen)
Dein Baby zieht sich an dir hoch, sucht bewusst deine Nähe
Intensiver Augenkontakt, sucht Blickkontakt
(leerer) Blick in die Ferne, es wirkt abwesend
Dein Baby drückt sich während dem Tragen weg, strampelt, wehrt sich gegen engen Körperkontakt
Das krabbelnde Kind sucht bewusst das Töpfchen, die Toilette etc. auf bzw. spielt damit
Klopft oder klatscht auf eigenen Arm oder Bauch oder bei der Bezugsperson
Es schüttelt sich
Spitzer Kussmund, streckt die Zunge raus
Es windet sich
In der Nacht: Es wälzt sich unruhig hin und her, stöhnt, setzt sich auf bzw. wird wach
Übrigens kannst du aber auch ganz ohne Signale abhalten. Diese sind nicht zwingend notwendig dafür. Windelfrei bedeutet lediglich die Kommunikation und Möglichkeit, außerhalb der Windel ausscheiden zu können. Du kannst deinem Kind auch einfach in typischen Abhaltestandardsituationen Windelfrei anbieten, z.B. nach dem Schlafen, während dem Stillen, usw.
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